Reisezeit und Wetter

Der Bodensee wirkt wie ein riesiges Klimakraftwerk.

So angenehm dies im Frühling und Herbst ist, wenn anderswo kalte Witterung vorherrscht, so drückend kann die Hitze dagegen im Hochsommer sein.

Deshalb eignen sich für den reinen Radurlaub vor allem die Monate März bis Juni, sowie September und Oktober.

Mit der richtigen Badeausrüstung und genug Zeit, sind Juli und August aber auch die wahre Freude, wenngleich dann aber ein entsprechender Trubel herrscht.

Meist bieten die Sommerrandmonate sehr stabiles Wetter mit wenig Niederschlag und langen milden Sonnentagen.

Im Juli und August toben sich auf Grund der Temperaturunterschiede zwischen Seeregion und Hochgebirge mitunter recht heftige Gewitter aus. Ein gutes Indiz für die drohende Gefahr sind die über 60 rund um den See aufgestellten Sturmwarnlichter. Eigentlich für Wassersportler gedacht, kann man sie auch gut von den Uferregionen aus sehen und sich entsprechend danach richten.

Allerdings treffen die Unwetter nicht immer ein, denn die orangefarbenen Lichtblitze werden von Stuttgart aus gesteuert, was sich mitunter als zu weit weg vom Ort des Geschehens erweist.

Die Winter sind im Vergleich zu anderen Regionen in Mitteleuropa eher mild. Trotzdem fällt im Vergleich zu anderen Regionen in Mitteleuropa relativ viel Schnee. Geschlossene Schneedecken über mehrere Tage sind im Januar und Februar keine Seltenheit.

Dass es kalt werden kann zeigt auch die Tatsache, dass große Teile des Untersees alljährlich in dieser Zeit zufrieren.

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